Die Mischung machts…

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Hallo meine lieben Leser und Leserinnen,

kennt Ihr das, wenn scheinbar alles passt. Wenn etwas augenscheinlich in völliger Symbiose und Harmonie existiert. Ich werde dann immer ganz ehrfürchtig und nachdenklich.

Es begegnet uns jeden Tag, aber meist fällt es uns nicht auf. Es wächst auf vielen organischen Materialien, aber auch auf toten Materialien und vor allem auf der Rinde von Bäumen. Meines Wissen nach schadet es dem gesunden Baum nicht, wenn er ein paar Mitbewohner hat.

Allerdings weiß ich nicht, ob man bei so einem Organismus überhaupt von wachsen reden darf. Die Flechte, von welcher hier die Rede ist, ist eine perfekte Symbiose aus Pilz und Alge. Wobei die Alge den kleineren Teil von dieser Lebensform ausmacht.

Flechte 3

Der Pilz schützt die Alge vor dem Austrocknen, aber bestimmt auch, wie sehr sie sich in der Lebensgemeinschaft ausbreiten darf. Ohne ihren Pilzpartner würde sie am ausgewählten Lebensort sterben. Die Alge wiederum liefert, durch Photosynthese, ein wichtiges Lebenselixier und sichert somit das Überleben ihres Partners und das Ihre.

Heutzutage würde man dies, als eher konservative Partnerschaft bezeichnen. Der Pilz beschützt das Haus, die Alge sorgt für’s Essen. 🙂

Emanzipation wäre hier fehl am Platz. Beide unterstützen sich Gegenseitig und sind glücklich.

Diese, wie es scheint, sehr elegante Abhängigkeit, verdient mehr Respekt und Beachtung.

Nehmen wir uns ein Beispiel, an diesem wundervollem Paar und tun es ihm gleich und leben in perfekter Symbiose mit Menschen, die wir lieben. ❤

Verflochtene, Grüne Grüße

Eure MION

Flechte auf Fels

 

 

 

 

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Landidylle sagt:

    Flechten faszinieren mich immer, neulich habe ich mich dabei ertappt, wie ich so ein Gewächs bestaunte, während die Menschen um mich herum wohl gar nicht wahrgenommen haben, dass da etwas ist. War sicherlich ein seltsames Bild für die.
    Ach und ich finde übrigens auch, dass ich mich so als Pilz verpartnert mit einer Alge ganz prima selbst verwirklichen kann (und meine Alge möchte darauf auch nicht verzichten) 🙂

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    1. borretsch sagt:

      Danke für deinen lieben Kommentar und das Lesen meines Beitrags.
      Leider findet die Masse Dinge befremdlich, die nicht von Medien (Schwerpunkt: TV) vermittelt wurde…
      Aber schön, dass wenigstens du mit offenen Augen durch die Welt gehst.
      Ich meine sogar mal gelesen zu haben, dass man Flechten essen kann.
      Du wärst dank deiner Aufmerksamkeit, für die Natur, nicht verhungert.
      Zur Partnerschaft:
      ‚Glücklich schätzen können sich die, die dieses Wunder der Symbiose leben und lieben.‘

      Grüner Gruß

      MION

      Gefällt 1 Person

      1. Landidylle sagt:

        Ein sehr schöner Spruch!
        Und was die Medien angeht: ich bin seit 12 Jahren ohne TV und vermisse nichts. Dank GEZ-Zwangsbeitrag scheue ich mich nicht, die wenigen Sendungen, die mich interessieren auf Youtube zu sehen und das was ich da an Werbung mitbekomme reicht mir schon wieder zum Abgewöhnen. 🙂
        Grüße

        Gefällt 1 Person

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