Identitätsproblem

am

Gerne würde ich euch meine Identität preis geben. Aber ich fürchte mich. Ich fürchte, dass mein Kopf rollen wird, wenn jemand, aus meiner Gartenanlage, Wind von meinem Blog bekommt. Ich kann ehrlich, kritisch und ohne Skrupel berichten, weil der Schleier, der Anonymität über meinem Haupt liegt und mein Garten ein geheimer Ort bleibt.

Ich ziehe sehr viel Aufmerksamkeit auf mich. Jeder kennt mich in der Anlage, aber nicht etwa, weil ich alles so toll mache und mich in die kleinen gesellschaftlichen Karos einordne.

Nein, ich falle auf…negativ. Mein Garten und ich entsprechen nicht der gewünschten, biederen, altmodischen Norm. Besser gesagt mein Mann, unser Garten und ich schwimmen gegen den Strom.

Unsere Passion ist es nicht, den Unkraut freisten Garten, der Anlage, zu kredenzen, sondern den Natürlichsten.

Ich liebe Ordnung. Ich räume gerne auf. Ich bin nicht spontan und ich mag Unordnung nicht…Zuhause. Aber mein Mann und ich mögen es gerne gemütlich.

In unserem Garten ist es gemütlich und wild. Er ist grüne, voll mit Pflanzen und er bietet uns Rückzug. Rückzug vom Alltag, der Schnelllebigkeit, von Stress und Hektik. Eigentlich…alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Leider, wird diese Ruhe durch spöttische Kommentare und Blicke, einiger ansässiger „Gartenfreunde“, gestört. An meinem Mann perlen diese scheinbar ab. Ich ignoriere es, so gut es geht und reagiere stets freundlich. Wie lange kann ich diese Maske noch tragen? Die Maske ist unbequem und bröckelt an einigen Stellen.

Gerne würde ich sie herunterreißen und ‚ihnen‘ ins Gesicht sagen, was ich wirklich über sie denke: Dass sie ignorant, rassistisch und weltfremd sind. Unkraut ist cool!

Dies werde ich nie tun können, des Frieden wegen.

Für euch bin und bleibe ich Mion, eine junge Frau, die ihren Mann über alles liebt, so wie er alles für sie tun würde. Wir sitzen gemeinsam Arm in Arm im Unkrautboot und segeln dem Sonnenuntergang, in unserem gemeinsamen, geheimen Garten, entgegen.

Ahoi! und Grüne Grüße von

Mion und ihrem treuem Navigator

Wir.jpg

 

55 Kommentare Gib deinen ab

  1. Maria sagt:

    : ) Schmeiß doch im Frühjahr mal Giersch-Seed-and-Root-Bombs. Was gäbe ich jetzt für einen Piraten-Smiley. AHOJ!

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    1. Mion sagt:

      😊 Gibt es die überhaupt?😆Ahoi!

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  2. La Imperial Feng sagt:

    ach, da würd ich doch gern mal auf einen Plausch vorbei kommen – bei den wilden Kräutern ist es immer so eigentümlich gemütlich 😉

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    1. Mion sagt:

      Danke, dass hast du sehr schön formuliert. Ja, es stimmt es ist gemütlich im Unkraut Paradies.😊

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  3. Karin sagt:

    Als ehemalige Besitzerin eines Schrebergartens, allerdings nicht in einer angelegten Kolonie, weiß ich noch, welchem Unglauben ich ausgesetzt war, als ich in den Rasen Gänseblümchen eingepflanzt habe, die ich vor der Tür ausgegraben hatte. Das Paradiesgärtlein mit 72 verschiedenen Rosensorten (keine einzige Edel- oder Schnittrose) mußte ich leider aufgeben und unser Nachbesitzer hat an einem Tag allen innerhalb 12 Jahren gezogenen Pflanzen, Rosen, Sträuchern den Garaus gemacht, er wollte Gemüse anbauen. Mein Herz blutet noch heute.
    Jetzt habe ich einen Dachgarten, auf dem sich in den Plattenritzen auch Wildkräuter ansiedeln -:))) und aus dem alten Garten habe ich eine Kletterhortensien gerettet, die sich hier sehr wohlfühlt.

    Bitte nicht beirren lassen und diese Idee mit z.B. einer Wildkräuterführung finde ich sehr gut.
    Ich wünsche gutes Gedeihen und wenig Ärger!

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    1. Mion sagt:

      Mir blutet mein Herz ebenso, wie Deines. Dein Zauber-Garten wurde ermordet! Aber schön, dass du ein neues Paradies geschaffen hast. An einer wie es scheint, herausforderungsvollen Stelle, auf dem Dach. Deine Wildkräuter sind dir bis dahin gefolgt! Schön. 😊💜
      Danke für die Motivation und schön dass du her gefunden hast. Willkommen im Unkrautgarten.
      Grüne Grüße
      Mion

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  4. Vetch sagt:

    Liebe Mion, ich würde niemals meine Namen ins Internet stellen und kann nicht nachvollziehen, dass das anscheinend zur Norm wird. Lass dich bloß nicht von der Norm beeindruck- ach, das tust du ja wowieso nicht 🙂
    Weiter so, und viel Kraft!

    Ich glaube, ihr würdet viel besser in so ein Urbanes Gartenprojekt passen, die wenigen, die ich kenne, sind jung, modern, nachhaltig, bunt, vielfältig – nicht normal (noch nicht) sondern natürlich!

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    1. Mion sagt:

      Danke, Vetch, für deinen Zuspruch!
      Kraft um mutig zu sein, kann ich immer gebrauche. Urbanes Gärtnern ist hier leider noch nicht so sehr verbreitet, eher im kleinen Rahmen. Und dieser grillt auch ständig nur, habe ich das Gefühl!! Tja, und dann ist mir dies ehrlich gesagt, doch zu klein…Mein Garten ist dies, ja auch schon manchmal, so dass ich hoffe, dass der neben an, mit meinem „Lieblingsnachbarn“ bald zu haben ist. Ob es der Verein zulassen würde, dass ich noch einen Unkrautgarten gestalte? Wir mögen unseren Garten und gehen immer, mit zufriedenem Gefühl, alles Richtig gemacht zu haben, nach Hause!
      Du hast es treffend formuliert: (Noch) nicht normal, sondern natürlich, ist unser Leitfaden.
      Wünsche uns Regen für unsere Saat!

      Grüne Grüße
      Mion

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      1. Vetch sagt:

        Nachts Regen und tags sanfte, warme Sonne! 🙂

        Und dass ihr euch weiter und weiter ausbreitet, damit das Natürliche normal wird! ❤

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      2. Mion sagt:

        Danke, dass hast du schön gesagt!💜 Bei uns regnet es, juhuu, wurde erhört, danke!!😊

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  5. Sooo gut kann ich verstehen, was Du schreibst! Mit meinem naturnahen Garten ecke ich auch an – ringsum nur unkrautfreie Gärten mit englischem Rasen. Aber neulich sagte mir eine Gärtnerin, dass sich allmählich eine Trendwende anbahnt, weg von Kies- und Schotterbeeten, hin zu wieder mehr Natur. Wollen wir’s hoffen… Also bleib tapfer unkrautig, liebe Mion!

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    1. Mion sagt:

      Danke liebe Eulenschwinge, dass du mir Mut machst! Ich befürchte aber, dass der Großteil meiner Gartenachbarn schlicht wege zu alt, für ein ein Umdenken ist.
      Gerade haben sich 3 von 30 Kiss in die Front gemacht und 4 Rindenmulch. 4 Salzen, 5 spritzen Gift aufs Unkraut…Mehr habe ich noch nicht beobachten können.
      17…über die Hälfte die offensichtlich genauso weitermacht wie bisher…aber ich gebe die Hoffnung nicht auf…ich kämpfe weiter mit inkognito Bandagen.
      Hoffnung ist Grüne!!!
      Grüne Grüße
      MION

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  6. Kirsten sagt:

    Dass es so etwas noch gibt! Es ist schön zu hören, dass ihr euch euer kleines Paradies nicht madig machen lasst (soweit möglich). Alles Liebe von Unkraut-Freundin zu Unkraut-Freundin!

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    1. Mion sagt:

      ;D Das hast du aber schön gesagt!

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    2. Mion sagt:

      Und willkommen im Unkrautgarten! 🙂

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  7. Bleib, wie du bist. Wenn du dich des lieben Friedens Willen verstellen möchtest (kann ich nachvollziehen) und das schaffst, mach es. Wenn es nicht mehr geht, dann breche einmal aus, lass die Fassade einstürzen. Das mag zwar im ersten Moment die Dinge verschlimmern, aber es findet sich immer eine Lösung. Vielleicht bist du/seid ihr mit dieser ja sogar im Nachhinein zufriedener…?
    Motivierende Grüße von der Literaturfalknerin!

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    1. Mion sagt:

      Danke dir, für die lieben, unterstützenden Worte. Ich denke, solange keine Briefe mehr kommen, die eine Rechtfertigung erzwingen ist alles gut. Leider weiß ich auch nicht, inwiefern der Kündigungsschutz für uns ausreicht. Deshalb halten wir uns zurück. Denn unser Garten ist unser Rückzugsort…meistens. Wir sind gerne bei Regen oder kühlem Wetter draußen, wenn niemand da ist. ;D
      Die meisten sind Schönwetter-Gärtner, bzw. Kaffeetrinker. ;D
      Du hast aber recht, nach dem Sturm folgt Chaos und eine neue Ordnung!
      Zur Zeit aber lieber die Ruhe vor dem Sturm…

      Danke für deine Motivation!

      Grüne Grüße
      Mion

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    2. Und eine Urkrauthexe 🙂
      Das klingt so, als ob man sich um Dich und Euch keine Sorgen machen muss! Und es ist ja klasse, wenn der Obmann Dein Verbündeter ist!

      Es lebe das Un- und Ur-Kraut!
      Liebe Grüße,
      Johannes

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  8. Hallo Mion,

    nicht vergessen, dass manche ihren Garten so clean halten, weil sie vortäuschen wollen, ihre Seele sei so wie ihr Garten. Und wenn dann jemand kommt und ihnen spiegelt, dass jeder viel Unkraut in seiner Seele hat und dass es wichtig ist, mit ihm zu leben, um seinen Nutzen zu erkennen, dann werden sie pharisäisch und richten in Gedanken und mit Worten ein Kreuz auf.

    Sie sind einfach auf dem Weg zu ihrem Unkraut, zu dem Unkraut ihrer Seele.

    Und Du hilfst ihnen dabei, indem Du sie darauf verweist, dass es zum Leben und zum Menschen gehört.
    Das Leben kam und kommt aus dem Chaos, nicht aus Perwoll-Gärten!
    Und vergiss nicht: Alles Unkraut dankt es Dir 🙂

    Vielleicht solltest Du selbst nicht mehr von Unkraut, sondern von Ur-Kraut sprechen 🙂 Ersteres Wort ist ja heute so belastet und es steckt so viel Wertung drin, dass es Dir und Deinem Mann gar nicht bekommt.

    Ur-Kraut-Garten.
    Das klingt toll. Das zerreißt die anderen wie´s Rumpelstilzchen, das sie auch nicht in sich vermuten 🙂

    Liebe Grüße,
    Johannes

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    1. Mion sagt:

      Hallo Johannes,
      Danke für deinen überaus inspirierenden Kommentar.
      Du hast recht, Chaos spiegelt Unkontrollierbarkeit wieder. Dinge die man nicht kennt oder kontrollieren kann machen Angst.
      Mit 100 Followern bekomme ich eine eigene Domain von meinem Mann spendiert. Urkrautgarten klingt phantastisch. Danke!
      Vielleicht kannst du mich und meinen Mann auf dieser Reise unterstützen und unsere Botschaft publizieren?
      Grüne Grüße Mion

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      1. Ich geh mal davon aus, dass auf die neue Domain dann bei Dir hier verwiesen wird, damit ich Euch unterstützen kann.
        Ich habe gerade den Post „Rassismus“ gelesen. Ich meine, diese Vorschriften halten ja keiner gerichtlichen Überprüfung stand; die Persönlichkeit eines Gartens – die er ja auch hat – hat ja auch ihre Rechte. Aber so weit will sicher niemand gehen und die Atmosphäre wäre auch total vergiftet (was sie ja wohl schon ist). Das alles erinnert mich an ach so tief religiöse Menschen, die genau wissen, was Gott ist und meint, ohne zu merken, dass er genau ihnen selbst entspricht und ihrer Enge.
        Lasst Euch die Freude nicht nehmen; gerade die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten finde ich einfach, was die Natur betrifft, genial !

        Liebe Grüße, Johannes

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      2. Mion sagt:

        Wir lassen uns, unsere Freude nicht nehmen, zu zweit sind wir ein starkes Team. Feigheit floriert in den Gärten, keiner sagt es uns persönlich. Ein Brief ist ihre Lösung oder das Vorschicken eines Obmann. Dieser ist mir sehr freundlich gesinnt, muss ich gestehen, er versucht schon lange nichts mehr gegen mein Unkraut zu sagen, sondern sagt immer nur:“ Mion, dämme dein Unkraut ein, ‚die‘ werden euch wieder einen Brief schreiben.“
        Ich frage dann auch immer, welche verbotene Pflanze ich kultiviere. Antwort: Keine!
        Unser Garten ist eben ein geordnetes Chaos. Im Sommer werde ich mal versuchen, schöne Rabattenbilder zu machen, ohne, dass man den Standort lokalisieren kann. Dann ist alles schön grün und voll! So lieben wir es!
        Natürlich werde ich all meine Verbündeten dieser tollen Community darum bitten mir auch unter meiner neue, zukünftigen Domain zu folgen. Noch 25 Menschen, gilt es zu überzeugen.
        Nun lassen wir mal den Sommer kommen und hoffen, dass sich die Gartenfreunde endlich an unsere Art zu gärtnern gewöhnen. So ist es doch meist, Unbekannt = Schlecht!
        Bei mir ist dies zwar nie der Fall, Unbekanntes, weckt eher meine Neugier und meinen Wissensdurst, aber ich bin ja auch eine Unkrauthexe. ;D

        Grüne Grüße
        Mion

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  9. Rita sagt:

    Diesen Kommentaren kann ich nur zustimmen. Auch ich hatte einen Schrebergarten mit vielen Verboten. Bin auch mit der Masse mit geschwommen und habe mich gefügt um allem aus dem Weg zu gehen. So eine wie Dich, LIEBE MION , hätte ich gerne in meiner Nähe gehabt. Dann wäre vielleicht alles besser gelaufen. War damals war noch jung und unerfahren und nicht gewohnt zu Rebellieren oder auf zu Mucken. ICH WÜNSCHE DIR DASS DU IN DEINEM GARTEN ZUR RUHE KOMMST:
    Alles Liebe und viel Kraft zum Durchhalten wünscht Dir ,Rita.

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    1. Mion sagt:

      Danke, liebe Rita! Ich weiß, deine Worte sehr zu schätzen und es ehrt mich! Ich habe meinen Blog zum Mucken und Rebellieren, dies ist mir Ventil genug.
      Ich bin stets bemüht, jedem die Pflanzen, die mir am Herzen liegen näher zu bringen. Ein langer, steiniger Weg und Wenige die zu hören.
      Meine Wolfsmilch, hat unbeschadet den Sommer überlebt, keiner traute sich noch irgendetwas zu sagen, weil ich sie in Schutz nahm und für sie argumentierte. Ich glaube auch, dass jeder bei mir im Garten zum ersten Mal gesehen hat, wie schön die gewöhnliche Wolfsmilch doch ist, wenn man sie nur wachsen lässt. Ich lasse meinen Garten nicht verwahrlosen, ich und mein Mann kümmern uns liebevoll um ihn. Vielleicht sehen dies die „anderen“ Menschen auch irgendwann….
      Grüne Grüße
      Mion ❤

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  10. pflanzwas sagt:

    Halt durch, liebe Mion, eines Tages werden die anderen in der Minderheit sein ! Hoffentlich ! Immerhin gehen immer mehr junge Leute in die Schrebergärten. Mit der Zeit muß sich was verändern und ich denke, daß tuts auch. Das sieht man an den Kommentaren hier, daß viele anders denken. Ich weiß von einer Freundin, die auch immer wieder Streß mit Nachbarn oder Vorstand im Streber!garten hat. Die muß sich auch immer wieder blöde Kommentare anhören. Von daher verstehe ich vollkommen, wenn du dich bedeckt halten und keinen offenen „Krieg“ willst, denn das kann einem den ganzen Garten verleiden. Ich habe die Tage mal in einem Vereinsgarten in der Nähe geguckt, ob es dort noch freie Gärten gibt. Als ich durchging, blieb mir „die Luft weg“, beim Anblick dieser sterilen, mit der Nagelschere bearbeiteten Grundstücke. Es gab auch ein paar wildere Gärten. Aber die Atmosphäre fühlte sich für mich nicht gut an !
    Du bist echt tapfer, daß du in so einer Kolonie durchhälst ! Sieh dich als Vorhut einer besseren Welt – du Heldin der Unkräuter 🙂 (PS: gibt es nicht noch Gleichgesinnte in der Kolonie, mit denen du dich verbünden kannst ?)
    Ganz herzliche Grüße
    von Almuth

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    1. Mion sagt:

      Leider nein, junge die nachkommen machen einfach, dass nach bzw. folgen den Weisungen der’Alten‘, ohne es zu hinter fragen. Ich denke ich bin auf dem richtigen Weg und das Feedback von meinen Followern bekräftigt diesen Gedanken noch. Die Heldin der Unkräuter…an diesen Titel könnt ich mich gewöhnen *lach*
      Ich wünsche dir viel Erfolg, bei deiner Suche und weiterhin gutes Gespür für das Richtige!
      Von Herzen gaaaaaaanz liebe Grüne Grüße Mion

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      1. pflanzwas sagt:

        Wohnst du eher dörflich oder städtisch ? Hier in der Stadt gibt es auch alternative Kolonien, wo die anders orientierten jungen Leute dann hingehen. Alles braucht Zeit, sich zu entwickeln und zu verändern. Ich drück dir ganz doll die Daumen und wünsche ganz viel Gelassenheit !!! Die Natur dankt es dir 🙂 Und das ist doch das Wichtigste, oder ?!
        Gaaanz herzliche Grüße zurück !!
        Almuth

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      2. Mion sagt:

        Stimmt, liebe Almuth, die Natur sollte ins saß wichtigste sein.
        💜🌸🌻💞

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  11. Alexander Blind sagt:

    Halt es wie dein Mann, bleib gelassen und “ lass die Leute reden“.

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    1. Mion sagt:

      Hallo Alexander, danke für deinen Kommentar und das Lesen.
      Genau, du sagst es, so wie ‚Die Ärzte‘ schon sangen:“ Lass die Leute reden…“
      Ich bin semi gelassen 😆

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  12. ach Du meine Güte….wußte gar nicht wie unangenehm es sein kann zu Wildkräutern zu stehen…..

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    1. Mion sagt:

      Ja, leider entspricht dies der Realität in Kleingarten- Anlagen….

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      1. Wie schade……dennoch ist es schön zu lesen dass das Deine Leidenschaft zu diesen Pflanzen nicht einschränkt sondern eher anspornt.

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      2. Mion sagt:

        …tut es… ;D

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  13. Flowermaid sagt:

    … Schrebergartenbibelfreunde unterwandern ist genau mein Ding… ;-D

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  14. Antje sagt:

    Dazu fällt mir spontan ein:

    „Mfg, mit freundlichen Grüssen, die Welt liegt uns zu Füssen, denn wir stehen drauf, wir gehen darauf, für ein Leben voller Schall und Rauch.
    Bevor wir fallen, fallen wir lieber auf!“
    (Fanta4)

    Weiter so!!! Es bedarf immer viel Mutes, gegen den Strom zu schwimmen.

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    1. Mion sagt:

      *Yiiha* Fanta 4!! Die rebellischen Helden meiner Jugend (Teeni-Jugend)!
      Danke liebe Antje für deinen zustimmenden, Mut machenden Kommentar!

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  15. Landidylle sagt:

    Gruselig. Ich hörte, dass das in Bio-Schreberkolonnen wesentlich entspannter sein soll. Logisch. Nur, gibt es da schon ausreichend von, sodass alle Mions nach Gutdünken gärtnern können? Wenn die Betonung auf ’schon‘ liegt, könnte man sich mal schlau machen, wie die Bio-Schreber angefangen haben. Ich schätze, dass einige Schreber gerne anders wirtschaften würden aber sich lieber dem Herdentrieb unterordnen. Unkraut ist halt schlampig und Spätaufsteher sind faul (auch wenn sie 15 Stunden arbeiten). Die Gesellschaft ist haarsträubend manchmal.
    Liebe Grüße, Oli (nicht anonym aber was unangenehme Erfahrungen mit der direkten Nachbarschaft angeht habe ich mir im Blog einen Maulkorb angelegt. Wir wollen entspannt leben.)

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    1. Mion sagt:

      Danke, Oli, für den lieben Kommentar und die Empfehlung!
      Bio- Schrebern gibt es leider bisher nur in den Großstädten, wie München und Berlin.
      Es gehört tatsächlich Mut dazu gegen den Strom zu schwimmen.
      Menschen, die mich verstehen (außer mein Mann), werden sich diesbezüglich nicht outen, jeder geht mit einem anderen Image durchs Leben. Unkraut hat tatsächlich den Ruf schlampig zu sein, so wie das Internet damals, als kurzlebiger Trend galt!!!
      Tja, und heute ist es nicht mehr weg zu denken. Selbst die letzten Kritiker, waren schon ein mal im World wide Web surfen…..Wann kam der Sinneswandel??
      Wer sagt denn, dass spät auf stehen faul ist? Du gehst bestimmt auch zu später Stunde ins Bett und arbeitest bis spät in die Nacht. Es kann nicht jeder schon um 12 Uhr Mittags mit der kompletten Arbeit des Tages fertig sein. Diese Menschen hören einfach auf zu arbeiten, obwohl es noch genug zu tun gibt und hocken ihren Arsch platt und stöhnen, was sie heute, in aller Herrgotts Frühe, schon vieles gearbeitet haben. Diese Unikate treffen sich meist, alle beim morgendlichen Einkaufen, im Dorf und jammern, welche Menge sie noch zu tun hätten…aber in Wirklichkeit fällt zur Mittagsstunde der Hammer!
      Arbeit ist Definitionssache. Sobald ich massig Kalorien verbrenne ist es Arbeit, Arbeit für den Körper! Nur wer sitzt und nichts tut, verbrennt nur das nötigste für Atmung und Co.
      Dein Maulkorb wird es dir verbieten mir zu zustimmen, ich respektiere dies, des Friedens willen. ;D

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      1. Landidylle sagt:

        Ach hier finden sie mich bestimmt nicht, die bösen Nachbarn. :)) ich traue es ihnen nicht zu, so weit zu recherchieren, reicht wohl wenn ich meine Webseite frei halte von meiner scharfen Zunge (und die habe ich fürwahr!)
        Als ich das Haus frisch gekauft hatte, wohnte ich ja noch 1000 Km entfernt und die wussten das. Vorher stand das haus 2 Jahre leer, da wurde am garten auch nichts gemacht, ausser Pferde auf die Koppel zu stellen.
        SO! Kaum war das Haus also in meinem Besitz, hat sich Nachbarin B auf einem Fest darüber echauffiert, dass bei mir das Unkraut spriesst und blüht und alle Samen (entgegen der Hauptwindrichtung versteht sich) zu ihr rüberfliegen.
        Ich respektiere ja, dass einige Leute einen garten haben wollen, der wie geleckt aussieht, aber die Art von eben diesen Leuten ist zumeist… echt zum kotzen wenn ich mal offen sprechen darf.
        Ich hab mir angewöhnt früh aufzustehen und nicht mehr so oft bis in die Nacht zu arbeiten, richtig gesund ist es zwar nicht gegen den inneren Rhythmus zu arbeiten aber ich komme ja nun auch in das Alter, wo man nicht mehr gar soviel Schlaf braucht 🙂
        Passt schon, ich weiss nur, dass die meisten Lästertanten bei meinem Pensum alle Viere von sich strecken würden und das sage ich ohne Überheblichkeit.
        Was deine Anlage betrifft: von innen unterwandern ist langfristig vielleicht doch das beste. Irgendwie & irgendwann outen die Gesinnungsgenossen sich bestimmt doch mal. Hoffe ich

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      2. Mion sagt:

        Komisch dass es diesen Schlag Mensch überall gibt. Genau so Kommentare höre ich mir auch dauernd an. Soll er doch eine Glaskuppel über sein Grundstück stellen, wenn er sich vor der Natur fürchtet…
        Bestimmt würden sie nicht mal annähernd dies schaffen, was ihr packt!! Diese Lästertanten….gibt es auch überall!
        Ist die Menschheit so einfältig und berechenbar?
        Unterwandern?! So habe ich das noch gar nicht gesehen. Strategisch wohl der bessere Platz 😉 ich gebe die Hoffnung nicht auf. Grüße Mion

        PS.1000 km ist schon verdammt weit weg von zu Hause…

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      3. Landidylle sagt:

        Äh jetzt hatte ich einen riesig langen Kommentar geschrieben, der schon fast ein eigener Beitrag wäre. Also ja, ich glaube, die gibt es überall, aber ehrlich gesagt höre ich derlei aus Norddeutschland seltener. (Ich hab es hier eigentlich auch nur mit 2 Extremspiesserinnen zu tun)
        Vielleicht sind die aber auch schlauer als ich, gerade jetzt und heute kann ich kaum noch laufen vor Rückenschmerzen :)))
        Genau, unterwander‘ sie, von innen heraus guerillamässig Verbündete sammeln und die anderen mit Fachwissen und einem strahlenden Lächeln abwatschen.
        Und P.S. ja, auf 1000 km lässt sich nicht mal eben so Unkraut zupfen…
        Liebe grüße und Kopf hoch

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      4. Mion sagt:

        Ich fand deine Exkursion interessant. Man fühlt sich nicht mehr alleine und sieht, dass es anderen auch so geht! Das stärkt und ich bin wieder neuen Mutes!!
        Danke für deine Zeit und die Aufmunterung! 😊
        Einen schönen Abend wünscht Mion

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  16. Jacqueline sagt:

    Du beschreibst einen der Gründe, warum ich mich gegen einen Schrebergarten entschieden habe. Ich möchte in meinem Garten die Freiheit haben alles so anzulegen wie ich möchte. Und die Vorschriften wie hoch die Hecke sein darf, wie viel Zier- und Nutzfläche ich haben darf, sind auch gegen meine Natur.
    Ich könnte an deiner Stelle aber wohl nicht alles still in mich hineinfresssen. Ich bin eher eine Kämpferin (zumindest was sowas angeht). Vielleicht kannst du ja Infozettel an deinem Garten anbringen? Oder deine Nachbarn mal zu einer „Unkrautführung“ in deinem Garten einladen? Schließlich ist nichts fremder als das, was man nicht kennt.

    Herzliche Grüße,
    Jacqueline

    Gefällt 6 Personen

    1. Mion sagt:

      Danke für deinen ehrlichen Kommentar, liebe Jacqueline.
      Rein Theoretisch darf ich in meinem Garten anpflanzen was ich möchte, außer ein paar Gehölzen, die auf Grund von akuter Brandgefahr oder massivem Wachstum verboten sind und eben die drittel Regelung von Nutz-Zier -und Erholungsgarten. Ich halte diese Regeln mit bestem Wissen und Gewissen ein.
      Das mit der Hecke ist mir zwar auch ein Rätsel, denn eine richtige Hecke beginnt ja erst ab 2 Metern für Vögel interessant zu werden, aber nun gut. Dann eben ein Meter, ausgenommen Solitärgehölze…:)
      Ich bin auch eine Kämpferin. Ich habe schon sehr vielen mein Unkraut „erklärt“, es benannt und seinen Nutzen auf gezeigt. Ursprünglich sollte dieser Blog dazu dienen, das unwissende Volk, aufzuklären. Doch die Realität sieht leider anders aus und ich muss mich hüten, diese Identität preis zu geben. Leider stoße ich zum größten Teil auf Ablehnung und dies tut weh, wenn man sich sicher ist, dass man das Richtige tut! Wann kommt deren Erkenntnis?

      Gefällt 5 Personen

      1. Jacqueline sagt:

        Liebe Mion, dann wünsche ich dir viel Kraft durchzuhalten. Ich kann deinen Schmerz nachvollziehen, besonders, weil du ja nichts falsch machst. Fühl dich gedrückt und halt durch.

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      2. Mion sagt:

        Danke, liebe Jacqueline, selbiges zurück! ❤

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      3. Simmis Mama sagt:

        Ich finde es unglaublich, dass sie es nicht verstehen. Wie kann man gesunde Natur nicht verstehen?!? Ich hasse diese englischen schrebergärten mit Krach wegen immerkurzem gelbem Rasen …

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      4. Mion sagt:

        Ich warte täglich auf den Wandel!

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  17. teggytiggs sagt:

    …es ist doch traurig, dass die Hüter einer sinnlosen und schädlichen „Ordnung“ solche Macht haben und sich immer noch durchsetzen können, daher finde ich es sogar gut, dass Du hier im Netz durch Deine Anonymität geschützt bist…so kannst Du wirken, ohne Dich in Gefahr zu begeben und Gleichgesinnte finden, die Dich verstehen und stützen…und ich bin sicher, die Unkrautversteher sind auf dem Vormarsch…

    Gefällt 6 Personen

    1. Mion sagt:

      Danke dir für deinen lieben Kommentar und deinen Zuspruch. Ich glaube auch, dass die Welt des Gärtners im Umbruch ist und sich endlich wieder zur Natur zurück gesinnt. Hier im Netz, dank meiner lieben, unterstützenden Community, sammle ich Kraft!

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  18. Arabella sagt:

    Schrebergärten mit Vorschriften sind gaaaanz gefährlich.
    Satiriker wird mit Gesetzen von 18…an den Kragen gegangen.
    Die Verordnung über das Verhalten von Schrebergärtner ist ähnlichem Datums.
    Hoch das Unkraut, nieder mit alten Gesetzen!

    Gefällt 4 Personen

    1. Mion sagt:

      Arabella, du triffst den Nagel auf den Kopf. Danke für deinen positiven Zuspruch! Schöne, dass man doch noch auf Anders- Denker trifft. Mion

      Gefällt 2 Personen

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