Heirloom #1: Wunderheiler- Wilder Spargel

Spargel, ein Wunderheiler??

Spargel -ein Gemüse-, teils beliebt, teils unbeliebt.

Geschmackssache!

Dies ist verständlich, aber Heilung, durch den Verzehr eines Gemüses?

Ja, dies ist möglich!

Spargel Gattungen gibt es übrigens viele, wie Sand am Meer.

Unsere Priorität gilt heute dem Gemüsespargel.

Wer ihn liebt, dem sei empfohlen weiter zu lesen, aber auch dem Zweifler, lege ich es ans Herz.

Die Wurzel

Die Wurzel des Spargel, war in der führen Medizin ein offiziell anerkanntes Heilmittel.

Zu erkennen am botanischen Namen: Asparagus officinalis.

Die Wurzel, des Spargels enthält viele Zuckeraustauschstoffe, weshalb sie für Diabetiker weniger geeignet ist. Aber auf Niere und Blase wirken sie positiv. Jeder kennt den typischen Geruch, von Urin, nach dem Spargelverzehr.

Die Triebspitzen und der Samen

Wir essen meist die Triebspitzen, diese sind auch für Diabetiker einfacher zu verdauen. Aber auch die Samen kann man, zerstoßen zu Mehl, verzehren. Sie helfen bei Übelkeit und Erbrechen. Mancherorts wurde das Pulver, als Kaffeeersatz, getrunken.

Unser Körper bastelt den ganzen Tag, er entnimmt der Nahrung jegliche Puzzle -Teile, die er braucht, um uns am Leben zu halten, defekte Zellen zu reparieren, aber auch um unsere Nerven und Hormone zu optimieren.

Spargeltriebe in ihrer reinster Form, ohne fettige Hollandaise, können sogar beim Abnehmen helfen. Sie entschlacken, entgiften und wirken belebend. Bei Blasenentzündung wirken sie heilend, durch die antibiotische und harntreibende Wirkung.

Diese Wirkung ist im ‚Wilden Spargel‘ (Asparagus ancutifolius) und vor allem im ‚Grünen Spargel'(Asparagus officinalis), verständlicherweise, um ein vielfaches höher, alleine schon wegen dem hohen Anteil an Chlorophyll, dem grünen Pflanzenfarbstoffe, der mitunter, zur Reparatur unserer Zellen beiträgt.

Spargel kann noch mehr

Es gibt viele Spargel-Sorten, der botanische Name ‚Asparagus‘ bedeutet Stachel, denn wild wachsender Spargel ist sehr stachelig und er klettert. ‚Asparagus racemosus‘, ist laut ayurvedischer Medizin ein Wunderheiler bei Wechseljahrbeschwerden. Von diesem, besonderen Spargel verzehrt man, allerdings, nur die Wurzel. Dieser ‚Indische Spargel‘ ist, in unseren Breiten, leider nur bedingt winterhart, sein Verwandter ‚Officinalis‘ gilt in unseren Breiten als ausdauernd und wirkt natürlich auch unterstützend, in den Wechseljahren, allerdings sollte man, wenn möglich, seinen Spargel selbst ziehen, und primär den Fokus, auf nicht Gebleichten, also ‚Grünen Spargel‘ legen. Schwerpunkt Chlorophyll!

Anbau

Der Anbau von ‚Grünem Spargel‘ ist einfach, er braucht nur Sonne und sollte keiner Staunässe ausgesetzt sein. Wer Spargel aus Samen ziehen möchte-dies geht aber nur mit Saat von weiblichen Spargel Pflanzen-, sollte diese ein paar Stunden in Wasser quellen lassen. Den Spargel, nach dem Auspflanzen, wie jungen Rhabarber, die ersten 2 Jahre wachsen lassen, damit er sich im Garten etablieren kann. Im 3. Standjahr können dann die jungen Triebspitzen, vorsichtig, ausgestochen werden, man sagt nicht zu tief an der Wurzel, sonst schmecken sie bitter.

Wer es unkomplizierter liebt, kann sich auch einfach nur am Spargelkraut, mit seinen dekorativen, erst grünen dann roten Beeren, erfreuen. Diese sind übrigens leicht giftig.

Bienensterben

Wer noch Zweifel hat, ob er überhaupt Spargel im Garten braucht, hier noch eine Intention, die jeden Naturliebhaber überzeugen sollte:

Der Anbau, von Spargel, lohnt sich zum Schutz der Bienen, denn dass auf den Feldern blühende Spargelkraut, wird massive gespritzt, viele Bienen sterben nach dem  Kontakt mit diesem Pestizid qualvoll.

Wenn Spargel, wieder mehr selbst angebaut wird und weniger im Handel gefragt ist, nimmt die Massen- Produktion ab und somit das Bienensterben.

Fazit

Ein tolles Erbstück, welches in keinem naturnahen Garten fehlen sollte. Meine Samen habe ich bei magicgardenseeds.de bezogen.

 

Grüne Grüße

MION

 

 

 

15 Kommentare Gib deinen ab

  1. pflanzwas sagt:

    Wilder Spargel war mir zwar bekannt, aber wie er blühend aussieht, weiß ich dagegen wieder gar nicht. Und daß er die Bienen anzieht, wußte ich schon ganz und gar nicht 😉 Danke für den schönen Artikel !!

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  2. wurzelinchen sagt:

    Wieder was gelernt – auch mir war der wilde Spargel unbekannt!! Toll!!

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    1. borretsch sagt:

      Super, das freut mich.

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  3. Rita sagt:

    Sehr lehrreicher Bericht, wußte nichts vom wilden Spargel, vielen Dank

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    1. borretsch sagt:

      Ich danke fürs Lesen und Kommentieren.

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  4. finbarsgift sagt:

    Klasse Info!!
    Liebe Morgengrüße vom Lu

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    1. borretsch sagt:

      Danke, war mir eine Ehre!
      Liebe Morgengrüße von Mion zurück.

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  5. Charlie sagt:

    Na da bin ich aber mal gespannt wann es den ersten Spargel gibt,
    ich für meine Person bitte mit einem schönen Pfankuchen.
    Guten Hunger !!!!!!!!!!!

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    1. borretsch sagt:

      Mmh typisch pfälzisch…Guten Appetit!

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  6. gartenkuss sagt:

    Wusste bis jetzt nichts von dieser wild-wunderbaren Pflanze. Danke für die Info. LG von gartenkuss 🙋 💚 🍃🌿🌱

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    1. borretsch sagt:

      Gerne, immer wieder…

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  7. Flowermaid sagt:

    Toll… das es wilden Spargel gibt wusste ich nicht!!! LG vom Blumenmädchen 🙂

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      1. Flowermaid sagt:

        … ich freue mich so auf deine Entdeckungen… 😀

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      2. borretsch sagt:

        😀 das freut mich 😀

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